Der Hochschulvergleich bietet eine internationalen Gegenüberstellung der Studienangebote
in Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie einen Vergleich auf
nationaler Ebene, jeweils getrennt nach Fachbereichen und Universitäten.
Der Hochschulvergleich wird in Deutschland durch das Centrum für Hochschulentwicklung CHE bereits seit dem Jahr 1998 durchgeführt, seit dem Jahr 2002 beteiligen sich österreichische Universitäten am Hochschulvergleich.
In Österreich koordiniert die AQA die Durchführung des Hochschulvergleichs, die Erhebung der Daten und die Veröffentlichung in österreichischen Medien.
Der Hochschulvergleich hat zum Ziel,
- StudienanfängerInnen und Hochschulwechsler über Studienmöglichkeiten
und -bedingungen zu informieren,
- Studienangebote und -bedingungen vergleichend darzustellen,
- die Angebots- und Leistungstransparenz im Hochschulbereich
zu verbessern.
Der Vergleich wird fachbezogen erstellt und ist multidimensional. Es wird kein Gesamtvergleich erstellt, sondern eine Klassifizierung in verschiedenen Leistungsbereichen mit Spitzen-, Mittel- und Schlussgruppen durchgeführt.
Multidimensional: Die Erhebungen an den Universitäten erfolgen anhand von bis zu 25 Indikatoren pro Studienfach und berücksichtigen Fakten und Urteile aus Verwaltungs-, Fachbereichs-, Lehrenden- und Studierendenbefragungen. Weitere Datenquellen stellen das BMWF und Statistik Austria dar.
Fachbezogen: Um Unterschiede zwischen den Fächern zu berücksichtigen, werden nur Fächer, die dem gleichen Fachbereich angehören, miteinander verglichen, z.B. alle Studien des Fachbereiches Rechtswissenschaften.
Gruppenbildung: Die Zuordnung zu den Gruppen ist relativ zu verstehen und macht eine Aussage darüber, wie ein Indikator (z.B. Lehrangebot) an einem Fachbereich einer Universität im Vergleich zu den Fachbereichen der anderen Universitäten beurteilt wurde. Hinter der Zuordnung eines Indikators zur Schlussgruppe steht nicht unbedingt eine negative Beurteilung.
Die Beurteilung - unabhängig von Vergleichswerten – ist aus den Ergebnissen nach Bewertungen ersichtlich. Hier werden die durchschnittlichen Beurteilungen der Studierenden anhand der Indikatoren dargestellt, die sich auf eine Bewertungsskala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) beziehen.
Promotionen/ProfessorIn und Drittmittel/WissenschafterIn stellen errechnete Werte dar, die auf Angaben der Fachbereiche basieren.
Die Beschreibung der Indikatoren des internationalen Vergleichs 2007 finden Sie hier:
Link zur
Indikatorenliste 2007
Neben den Indikatoren des internationalen Vergleichs werden Indikatoren von nationaler Bedeutung erhoben.
Weitere Informationen zum Vergleich 2007 inkl. einer Beschreibung der angewandten Methodik sowie Details zur Bibliometrischen Analyse finden Sie hier:
Bericht zu Ergebnissen und Methodik 2007
Hochschulvergleich 2007 - Papier zur Bibliometrischen Analyse